Wurden diese Erwartungen erfüllt?
Ich sage es mal so: Ich wurde in einem Punkt enttäuscht, was aber durch etwas anderes mehr als wettgemacht wurde. Wir hatten mit mehr Teilnehmern gerechnet. Es ist verdammt harte Arbeit, die Leute dazu zu bringen, sich die Zeit für so einen Dialog zu nehmen.
Und was hat Sie entschädigt?
Das Ergebnis. Einerseits die Meinungen der Leute, die extrem spannend zu lesen sind. Aber der eigentliche Knaller war die Abschlussanalyse von BrainE4, das Management Summary. Die Qualität und die Substanz der Handlungsempfehlungen waren spitze. Das war erstklassiges Consulting. Da wurden meine Erwartungen weit übertroffen. Das Gesamtpaket stimmt einfach.
Sie konnten den Prozess jederzeit live mitverfolgen. Wie intensiv haben Sie das genutzt?
Es stand täglich auf meiner To-do-Liste. Alle zwei, drei Tage habe ich mich tief reingekniet. Es war faszinierend zu sehen, wie sich Ideen entwickeln oder verfestigen. Irgendwann haben sogar politische Gegner angefangen, extrem linke Thesen einzustreuen, um unseren Online-Dialog durcheinanderzubringen.
«Meine Erwartungen wurden weit übertroffen.»
Und, hat es funktioniert?
Nein, die Community hat das geregelt. Diese Ideen sind sang- und klanglos in den hinteren Rängen verschwunden.
Ihr Fazit?
Die 15 bis 20 Kernthemen, die jetzt feststehen, sind zentral für uns. Sie spiegeln unsere freisinnigen Werte wider, sind aber breit genug, damit jeder Kandidat die Themen picken kann, die zu ihm oder seiner Gemeinde passen.
Wem würden Sie BrainE4 empfehlen?
Eigentlich nur uns selbst! (lacht). Im Ernst: Allen anderen Kantonal-Sektionen der FDP.
Wie würden Sie Ihre erste Erfahrung mit BrainE4 rückblickend zusammenfassen?
Ich bin schon lange in der Parteipolitik dabei, aber das war für mich eine Erfahrung fürs Leben. Ganz ehrlich: So etwas Geiles habe ich in dieser Form noch nie gemacht.
Ein perfektes Schlusswort. Vielen Dank!