
Daniel Gruber, Parteipräsident FDP Zug«Damit können wir jetzt in den Wahlkampf ziehen.»

Was war Ihre Herausforderung?
Sie haben schon vorher den Puls der Bevölkerung gefühlt. Wie?
Man spricht mit vielen Leuten und bekommt dabei ein gutes Gespür für den Puls. Natürlich bewegt man sich dabei auch in einer gewissen „Polit-Bubble“. Umso spannender ist es zu sehen, wie stark unser Bevölkerungsdialog auch über diese Bubble hinauswirkt.
Gleichzeitig ist genau das der richtige Kreis – Menschen, die Orientierung geben und Entwicklungen prägen. Es sind die Opinion Leaders, die in einem kleinen Kanton wie Zug entscheiden - ca. 20–30 Persönlichkeiten.
Aber es haben gegen 700 Personen mitgemacht. Das ist sicher weit über den Kreis der 20 Opinion Leader hinaus, von denen Sie gesprochen haben.
Welchen Nutzen ziehen Sie aus dem Online-Dialog mit BrainE4?
Denken Sie, dass die anderen Parteien Ihren Online-Dialog wahrgenommen haben?
Sie halten sich noch bedeckt.

Die Vorbereitungszeit für diesen Online-Dialog war wenige Wochen.
Sind konkrete Entscheide gefallen, aufgrund der Erkenntnisse?
Welches Fazit ziehen Sie?
Für mich sind die 15 – 20 Themen, für die wir uns einsetzen wollen, zentral. Denn sie reflektieren freisinnige Werte und sind dennoch breit genug, dass sich die Kandidierenden Themen aussuchen können, die zu ihnen oder ihrer Gemeinde passen. Ein Regierungsrat macht seine Kampagne inhaltlich anders als eine Gemeinderätin. Und die Exekutive funktioniert anders als die Legislative.
Wer zur Offiziersgesellschaft geht, spricht über anderes, als wer ins Altersheim geht. Deshalb ist es auch passend, dass auch unsere Basis an diesem Online-Dialog mitgemacht hat.

