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Was wirklich los ist. In 21 Tagen auf dem Tisch.

Bürgerdialog für den Tiefbau: Investitionskredite in der Phase 0 absichern

Einsprachen vorbeugen, bevor die Pläne aufliegen.

In der Phase 0 ist noch kein Planungsfranken ausgegeben. Genau dann lassen sich Konflikte noch günstig lösen. Gewerbe gegen Velo. Parkplätze gegen Bäume. Im Bürgerdialog schreiben Anwohnende, Pendler und Gewerbe anonym, was sie von Ihrem Vorhaben halten, und wägen die Beiträge der anderen gegeneinander ab, lange bevor jemand eine Einsprache aufsetzt.

Nach 21 Tagen kennen Sie die Killerkriterien. Bevor Sie den Kredit fürs Vorprojekt beantragen.

Bewährt bei mehr als 60 Kunden in Wirtschaft, Verwaltung & Politik. Im Schnitt kannten unsere Auftraggeber 8 der 10 stärksten Beiträge nicht.

Was Sie davon haben

  1. Kreditanträge, die halten: Mit den Prioritäten der Bevölkerung im Antrag hat es ein Einzeleinwand im Parlament schwer. Wir liefern Ihnen diese Prioritäten, schwarz auf weiss und nach Quartier aufgeschlüsselt.

  2. Konflikte in der Phase 0: Sie sehen, woran sich die Bevölkerung stösst, solange die Planung noch offen ist. Nicht erst in der Auflage, wenn jede Änderung Monate kostet.

  3. Ein Mandat bei Zielkonflikten: Verzichtet eine Mehrheit für mehr Grün auf Parkplätze, haben Sie eine Grundlage für Ihre Variante, die nicht von der Verwaltung kommt.

So läuft es ab

  • Strategie-Workshop: Drei Stunden. Wir schärfen mit Ihnen die Fragen und legen fest, wer mitreden soll: Quartier, Pendler, Gewerbe.

  • Start: Innert 48 Stunden steht der Dialograum. Die Einladung schreiben wir, Sie verschicken sie, etwa per Flyer oder QR-Code vor Ort.

  • Dialog: Drei Wochen, täglich moderiert. Jeder Beitrag wird geprüft. Sie lesen live mit.

  • Ergebnis: Bericht, Segmentanalyse nach Quartier oder Nutzergruppe und die fertige Rückmeldung an die Bevölkerung. Die Ergebnisse präsentieren wir im Team oder vor der Kommission.

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Was wirklich los ist. In 21 Tagen auf dem Tisch.

Warum BrainE4 anders ist

  • Mehr als ein Infoabend: Am Infoabend sitzen die Betroffenen mit dem stärksten Anliegen. Hier reden auch die mit, die sonst erst mit der Einsprache kommen.

  • Mehr als ein Mitwirkungsbericht: Statt hundert Eingaben, die Sie einzeln beantworten, bekommen Sie eine Rangfolge mit den stärksten Argumenten.

  • Gewicht statt Lautstärke: Organisierte Gruppen gewinnen nichts. Die Zahl der Urteile pro Person ist begrenzt, und die Gewichtung gleicht aus, wenn ein Quartier übervertreten ist.

  • Erkenntnisgarantie: Im Strategie-Workshop halten wir pro Frage sechs Annahmen fest: was Sie erwarten. Wir mischen sie verdeckt unter die Beiträge. Sind im Schnitt mindestens fünf der Top 10 neu für Sie, hat sich Ihr Wissen verdoppelt. Sonst erstatten wir den Dialog.

Für wen

  • Leitung Tiefbau und Projektleitung: wenn Sie Pflichtenhefte und Wettbewerbsprogramme auf Fakten statt Annahmen bauen wollen.

  • Stadtrat und Exekutive: wenn ein grosser Kredit vor Parlament oder Volk muss.

  • Verkehrs- und Freiraumplanung: wenn Varianten im Quartier umstritten sind.

In der Praxis

Stadt Bern: Beruhigte Strassen und Begegnungszonen im Wylerquartier: Verkehrsplaner Sebastian Clausen wollte echte Rückendeckung und bekam klaren Rückhalt von den Anwohnenden selbst. Interview lesen

«Die physische Partizipation allein reicht heute nicht mehr.» Sebastian Clausen, Verkehrsplaner

Aesch ZH: Eine wachsende Gemeinde, teure und umstrittene Projekte. Gemeindepräsident André Guyer holte das Meinungsbild der breiten Bevölkerung ein, lange vor der Abstimmung und bevor Konflikte entstanden. Interview lesen

«Wir erreichten so auch Menschen, die wir auf dem traditionellen Versammlungsweg nie erreicht hätten.» André Guyer, Gemeindepräsident


Ideal eingesetzt bei:

Strassenraum · Begegnungszonen · Veloinfrastruktur · Parkierung · Platzgestaltung · Werkleitungsprojekte mit Bauphasen

Häufige Fragen

Machen wir damit nicht schlafende Hunde wach?
Die Einwände kommen ohnehin, spätestens in der Auflage. Besser, Sie kennen sie in der Phase 0, wenn eine Änderung noch wenig kostet.

Bindet uns das Ergebnis?
Sie erhalten eine Rangfolge, keinen Auftrag. Was Sie umsetzen, entscheiden Sie. Und Sie können es begründen, mit dem Urteil der Betroffenen statt mit einem Gutachten.

Wie erreichen wir die Betroffenen?
Die Einladung ist die halbe Miete, und sie ist unser Job. Wir schreiben sie konkret aufs Vorhaben hin, nicht als Umfrage, zum Beispiel mit einem QR-Code am Bauvisier. Typisch beteiligen sich 7 bis 24 Prozent der Bevölkerung.

Wie viel Aufwand ist das für uns?
Drei Stunden im Workshop und eine Freigabe der Kommunikation. Kein IT-Projekt.

Alle Fragen und Antworten

Mehr sehen

Video: Der Bürgerdialog in Kürze. Video ansehen

Bürgerdialog: Von Grossvorhaben bis Vernehmlassung. Mehr erfahren

Beispielbericht: So sieht ein fertiger Bericht eines Bürgerdialogs aus. Bericht ansehen

Eine Einsprache kostet Monate.
Ein Dialog in der Phase 0 drei Wochen.

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