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Was wirklich los ist. In 21 Tagen auf dem Tisch.

Bürgerdialog für Gemeinden: Direkte Demokratie beginnt vor der Abstimmung

Am Infoabend reden ein paar Dutzend. Abgestimmt wird von allen.

Sie kennen die Gesichter in der ersten Reihe. Was die anderen 95 Prozent denken, erfahren Sie oft erst an der Urne, und dann ist es zu spät. Im Bürgerdialog schreibt die Bevölkerung anonym, was sie von Ihrem Vorhaben hält, und wägt die Beiträge der anderen gegeneinander ab. Am Smartphone, am Abend, beim Warten auf den Bus. Eine Bürgerversammlung mit allen. Nur muss niemand die Hand heben, um gehört zu werden.

Nach 21 Tagen sehen Sie, wo Ihre Vorlage Rückhalt hat. Und wo Sie noch überzeugen müssen.

An der Urne ist es zu spät zum Zuhören. Bewährt bei mehr als 60 Kunden, von der Gemeinde Schwyz bis zum nationalen Dialog mit 20 Minuten. Im Schnitt kannten unsere Auftraggeber 8 der 10 stärksten Beiträge nicht.

Was Sie davon haben

  1. Legitimation über den Saal hinaus: Sie stützen sich auf Hunderte Stimmen, nicht auf die wenigen, die am Dienstagabend Zeit haben. Das zählt im Gemeinderat. Und an der Urne.

  2. Konflikte, solange sie lösbar sind: Sie sehen die Einwände, bevor sich Fronten bilden und das Referendum ergriffen wird.

  3. Klare Prioritäten fürs Budget: Wenn nicht alles drinliegt, zeigt die Rangfolge, was der Bevölkerung zuerst wichtig ist. Damit wird die Budgetdebatte sachlicher, weil wir sie auf das stützen, was viele mittragen.

So läuft es ab

  • Strategie-Workshop: Drei Stunden. Wir kommen mit einem Konzept und schärfen mit Ihnen die Fragen.

  • Start: Innert 48 Stunden steht der Dialograum mit Ihrem Gemeindewappen. Die Einladung schreiben wir, Sie verschicken sie.

  • Dialog: Drei Wochen, täglich moderiert. Jeder Beitrag wird geprüft. Sie lesen live mit.

  • Ergebnis: Bericht für Gemeinderat und Öffentlichkeit, dazu die fertige Rückmeldung an die Bevölkerung. Der Entscheid bleibt bei Behörden und Stimmberechtigten.

Warum BrainE4 anders ist

  • Mehr als eine Umfrage: In einer Umfrage kreuzt man Vorgegebenes an. Hier schreibt die Bevölkerung eigene Argumente, und alle wägen sie gegeneinander ab.

  • Keine Kommentarspalte: Ohne Namen, ohne Bühne. Wer widersprechen will, schreibt einen eigenen Beitrag, und der muss sich im Duell behaupten.

  • Breit abgestützt: Durch Gewichtung leiten wir repräsentative Aussagen ab, mit ausgewiesener Unsicherheit.

  • Erkenntnisgarantie: Im Strategie-Workshop halten wir pro Frage sechs Annahmen fest: was Sie erwarten. Wir mischen sie verdeckt unter die Beiträge. Sind im Schnitt mindestens fünf der Top 10 neu für Sie, hat sich Ihr Wissen verdoppelt. Sonst erstatten wir den Dialog.

Für wen

  • Gemeinde- und Stadtpräsidien: wenn eine Vorlage an die Urne muss und Sie vorher wissen wollen, wie sie ankommt.

  • Gemeinderat: wenn ein Budget- oder Standortentscheid breit abgestützt sein soll.

  • Gemeindeschreiberinnen und Verwaltung: wenn Sie eine Mitwirkung brauchen, die wenig Aufwand macht.

In der Praxis

Gemeinde Schwyz: Für die Zentrumsentwicklung beteiligten sich 11,2 % der Bevölkerung, mit 1'772 Ideen. Der Gemeinderat hat jetzt eine Grundlage, die auch Wechsel im Gremium übersteht. Interview lesen

«Ich bin beeindruckt von der Aussagekraft der erreichten Resultate.» Peppino Beffa, Gemeindepräsident

Besenbüren AG: 667 Einwohner, ein hitziges Thema: Abfall. Der anonyme Dialog hat die Kontroverse entschärft, statt sie anzuheizen. Interview lesen

«Wir konnten Kontroversen entschärfen. Ob Schulraum oder Abfall: Wenn die Emotionen hochgehen, ist BrainE4 der ideale Kanal.» Peter Ammann, Gemeinderat


Ideal eingesetzt bei:

Abstimmungsvorlagen · Ortsplanung · Zentrumsentwicklung · Schulraum · Budgetprioritäten · Legislaturziele

Häufige Fragen

Wecken wir damit nicht Erwartungen?
Erwartungen gibt es ohnehin. Der Dialog zeigt, welche viele teilen und welche nur wenige. Die Rückmeldung an die Bevölkerung schreiben wir versandfertig, Sie geben sie frei. Erfahrungsgemäss schätzen die Teilnehmenden sehr, dass man ihnen zugehört hat.

Wir unterstehen dem Öffentlichkeitsprinzip.
Veröffentlicht wird eine geprüfte Rangfolge, keine Kommentarspalte. Während des Dialogs bleibt alles intern, und Sie erklären die Ergebnisse als Erste.

Können organisierte Gruppen das Ergebnis kippen?
Lautstärke bringt hier nichts. Die Zahl der Urteile pro Person ist begrenzt, und die laufende Gewichtung gleicht Schieflagen aus.

Wie viel Arbeit macht das der Verwaltung?
Drei Stunden im Workshop und eine Freigabe der Kommunikation. Den Rest machen wir, vom Einrichten bis zum Bericht. DSG- und DSGVO-konform.

Alle Fragen und Antworten

Mehr sehen

Video: Der Bürgerdialog in Kürze. Video ansehen

Bürgerdialog: Von Grossvorhaben bis Abstimmung. Mehr erfahren

Beispielbericht: So sieht ein fertiger Bericht eines Bürgerdialogs aus. Bericht ansehen

Wer früh mitreden kann,
ergreift seltener das Referendum.

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Tel: +41 41 561 38 66

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